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Hochwertige Beleuchtung |
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Was mit einer „hochwertigen“ Beleuchtung gemeint ist, soll im Folgenden erläutert werden. (vgl. „The effects of full spectrum light on student depression as a factor in student learning“, W. Tithof, Disseration, Walden University, USA, 1998)
Das Spektrum Weißes Licht ist nicht gleich weißem Licht. Dieser zunächst absurd klingende Satz hat einen ganz nüchternen, physikalischen Hintergrund.
Aus dem Physikunterricht wissen wir noch, dass weißes Licht aus mindestens drei verschiedenen Lichtfarben zusammengesetzt werden kann. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an den Versuch, in dem ein Lichtstrahl mit Hilfe eines Prismas in seine Farbzusammensetzung (das Lichtspektrum) zerlegt wurde. Je nachdem, von welcher Quelle dieses Licht stammt, teilt es sich – obwohl stets weiß erscheinend - in mehrere Einzelfarben oder in ein kontinuierliches Farbspektrum auf. Eine herkömmliche Leuchtstofflampe beispielsweise zerlegt sich je nach Bauart in nur fünf verschiedene Einzelfarben. Das Licht der Sonne hingegen löst sich in ein Farbband auf, in dem alle sichtbaren Farben sowie unsichtbare ultraviolette und infrarote (Wärme-)Anteile vorhanden sind. Diesem „Farbschwindel“ ist jeder schon einmal erlegen, der sich im Leuchtstofflicht eines Kaufhauses ein
scheinbar schwarzes Kleidungsstück gekauft hat, um dann auf dem Weg nach Hause im natürlichen Licht festzustellen, dass es eigentlich dunkelblau ist.
Doch gerade diese „schwindelnden“ Leuchtstofflampen sind am häufigsten in unseren Schulen vorhanden. Sie enthalten uns die differenzierte Farbenpracht unserer Umgebung vor. Selbstverständlich ist es am besten, den Schülern so oft wie möglich den Aufenthalt im Freien zu ermöglichen. Im natürlichen Licht ist die Übung und Erfahrung differenzierter Beobachtung besonders intensiv. Doch für den Schulalltag ist es ebenso wichtig, die natürliche Wahrnehmung der Umgebung durch Vollspektrumlicht zu fördern.
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